𝗣𝗼𝗿𝘁𝘂𝗴𝗮𝗹 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗴𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗮𝘀 𝗘𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗼𝗿𝗼𝗻𝗮-𝗠𝗮ß𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲𝗻 𝘇𝘂.
Nach zuletzt deutlich zurückgehenden Inzidenz-Werte, einer sehr geringen Belastung der Krankenhäuser und einer steigenden Impfrate haben der Ministerrat und die Regierung heute beschlossen, den Weg zum Ende aller Maßnahmen in drei Etappen einzuleiten.
Der Weg beginnt am kommenden Sonntag, den 1.August, und soll im Oktober vollendet sein. Die Verantwortung für die Durchführung liegt bei den Gemeinden, die das Tempo vorgeben und sich dabei an den lokalen Gegebenheiten orientieren.
Das digitale Impf-Zertifikat wird immer wichtiger, da mehr als die Hälfte der Bevölkerung (bis zum 1.8. werden 57 Prozent erwartet) vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist. Anfang September wird dieser Anteil auf 70 Prozent und im Oktober auf 85 Prozent steigen (eine Größe, die von Infarmed als das für die Erreichung der Gruppenimmunität erforderliche Minimum angegeben wurde).
Es sei “an der Zeit, das Management der Pandemie nach einem grundlegenden Kriterium auszurichten: der Durchimpfungsrate der portugiesischen Bevölkerung", so Regierungschef António Costa. Die Lockerung der Beschränkungen – von Spezialisten der Arzneimittel- und Gesundheits-Behörde Infarmed als vier-Stufen-Plan vorgeschlagen, wurde von der Regierung gekürzt und in drei Phasen gefasst.
 
So sieht der Plan für die kommenden Monate aus:
– Die Gemeinden werden keine differenzierten Maßnahmen mehr ergreifen, da die Durchimpfungsrate laut Costa jetzt im gesamten Gebiet homogen ist; die Delta-Variante ist auch von Norden nach Süden vorherrschend, und die kommenden Monate werden aufgrund der Sommerferien von hoher Mobilität bestimmt sein, sodass lokale Maßnahmen wenig sinnvoll seien.
– Zeitliche Beschränkungen für Öffnungszeiten in Restaurants, im Handel und in der Kultur entfallen. Allerdings müssen um 2.00 Uhr nachts alle Einrichtungen geschlossen sein.
 
– Ein digitales Zertifikat oder ein negativer Test ist die Voraussetzung für Reisen ins Ausland, Aufenthalte in Hotels oder lokalen Unterkünften, Restaurantbesuche an Wochenenden und Feiertagen, die Teilnahme an Gruppen-Kursen im Fitnessstudio, den Besuch im Spa, in Casinos, bei Bingo, Hochzeiten oder Taufen, an denen jeweils mehr als zehn Personen anwesend sein werden.
Der Abbau der Maßnahmen im Detail sieht so aus:
 
1. 𝙋𝙝𝙖𝙨𝙚: Sie beginnt am 1. August und
- eingeschränkte Mobilität wird es nicht länger geben;
- Teilnahme an Sportveranstaltungen ist jederzeit möglich (vorbehaltlich der von der Generaldirektion für Gesundheit (DGS) festzulegenden Regeln);
- Kulturelle Veranstaltungen mit 66 % der Kapazität des Veranstaltungsortes;
- Hochzeiten und Taufen dürfen maximal 50 % des Raumes einnehmen;
- Die Öffnung von Vergnügungs-Einrichtungen ist gemäß den DGS-Vorschriften zulässig;
- Homeoffice wird weiterhin empfohlen, wenn die Tätigkeit dies zulässt.
Bars und Diskotheken dürfen in dieser Phase noch nicht öffnen, auch Volksfeste und Wallfahrten werden in der ersten Phase nicht stattfinden.
 
2. 𝙋𝙝𝙖𝙨𝙚:: sie beginnt im September und sieht vor:
- Abschaffung der Maskenpflicht auf öffentlichen Straßen;
- Hochzeiten und Taufen dürfen 75 % der maximalen Kapazität des Raums stattfinden, der für die Veranstaltung vorgesehen ist;
- Bei kulturellen Veranstaltungen kann der Saal zu 75 % gefüllt sein;
- Die Kapazitäts-Begrenzung bei öffentlichen Verkehrsmitteln wird aufgehoben;
- Öffentliche Dienstleister können ohne Voranmeldung aufgesucht werden (Finanzamt, Loja do Cidadão etc);
 
3. 𝙋𝙝𝙖𝙨𝙚: beginnt im Oktober. Ab dann
- öffnen Bars und Discotheken für Besucher mit Digitalem Zertifikat oder negativem Test
- In Restaurants gibt es keine Höchstzahl von Gästen pro Tisch mehr;
- Ende aller Höchstgrenzen für Personen-Beteiligung am öffentlichen Leben.
Auf der Pressekonferenz begründete der Premierminister die Lockerung der Beschränkungen mit der Verbesserung der epidemiologischen Situation im Land. Der Übertragbarkeitsindex (R-Wert) liegt auf nationaler Ebene unter Eins. Und die Inzidenz ist seit dem 22.Juli kontinuierlich gesunken und liegt nach sieben Tagen bei 196,2 Fällen pro hunderttausend Einwohner.
Zu diesen Ergebnissen trugen laut Costa die zu Beginn des Sommers beschlossenen restriktiven Maßnahmen und das Vorantreiben des Impfprozesses bei. "Unsere Impfquote pro 100.000 Einwohner liegt über dem Durchschnitt der Europäischen Union", sagte er.
Der Premierminister zog auch einen Vergleich mit der vorangegangenen Welle im Januar, um zu zeigen, dass – obwohl die Delta-Variante ansteckender ist als zuvor dominante die Alpha-Variante – die Alpha-Variante "viel höhere Inzidenzen" aufwies, mit stärkeren Auswirkungen auf Krankenhaus-Aufenthalte, Intensivstationen und Todesfälle. "Das bedeutet, dass die Impfung einen sehr positiven Beitrag geleistet hat", schloss er.
 
𝗡𝗔𝗖𝗛𝗧𝗥𝗔𝗚:
Laut neusten Meldungen dürfen auch Bars bereits ab So., 1.August öffnen, müssen sich allerdings an die Regeln halten, die für Restaurants gelten: max. 6 Personen pro Tisch im Innenraum, max. 10 Personen / Tisch im Außenbereich; Öffnungszeit bis 02.00 Uhr.
 
Text: Henrietta Bilawer /Facebook
 
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